fbpx

Schweizer Touristen unterbrechen ihre Ferien, um Erdbebenopfern in Indonesien zu helfen

Eigentlich wollten Vera und Nico gemütliche Ferien auf der indonesischen Insel Lombok machen. Am Strand liegen, Cocktails trinken und geniessen. Doch dann kam alles anders.

Indonesien wurde dieses Jahr von zahlreichen Erdbeben geplagt. Besonders schlimm waren der August und der September. Auf Lombok sind Hunderttausende Menschen obdachlos geworden. Über 500 Menschen haben ihr Leben verloren. Da konnten Vera und Nico nicht auf der faulen Haut liegen. Sie mussten helfen!

«Wir können doch nicht einfach am Strand relaxen»

«Für uns ist das eine Selbstverständlichkeit», sagt Vera zum Schweizer Newsportal «Blick.ch». «Wir können doch nicht einfach am Strand relaxen, wenn nicht weit davon entfernt, Menschen unter solchen Umständen leben müssen.» Ganze Gebäude sind in sich zusammengefallen. Die Opfer müssen in zusammengebastelten Zelten leben, haben keine Elektrizität und nur mangelnde sanitäre Anlagen.

Aus den verschonten kommen täglich Lieferungen von Wasser und Nahrung. Dort helfen Vera und Nico mit. Sie buckeln die Güter in kleine Autos und fahren in die verschütteten Gebiete. Die Erdbebenopfer sind um jede Hilfe unendlich dankbar.

Für die meisten Touristen wäre nach einem Erdbeben wohl klar gewesen: Jetzt gehts wieder ab nach Hause! Aber Nico und Vera sind keine normalen Touristen. Sie sind das perfekte Beispiel, dass jeder von uns ein kleiner Held sein kann, wenn er über seinen Schatten springt.

Alle Bilder: ZVG