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Deutschland isst weniger Fleisch, doch die Massentierhaltung nimmt zu

Beinahe 20 Prozent der Deutschen essen kein Fleisch oder achten zumindest darauf, weniger Fleisch zu essen. Die Zahl der Vegetarier hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt. Auch die Menge Fleisch, die pro Kopf gegessen wird, nimmt seit Jahren ab. Aber trotzdem produziert Deutschland mehr Fleisch. Warum?

China hat Schwein

Während die Deutschen immer weniger Fleisch essen und genauer auswählen, welche Stücke sie möchten, boomt in China der Konsum von Schweinefleisch. Ohren sind beispielsweise Delikatessen. Knapp ein Fünftel der in Deutschland geschlachteten Schweine im Jahr 2017 wird nach China exportiert. Das sind 2,4 Millionen Tonnen! Dies zeigen Daten der EU-Kommission und dem Agrarexportbericht 2017. 

Wie die «Zeit» schreibt, haben diverse deutsche Betriebe wegen des boomenden Exportgeschäfts wieder mehr Schweine gezüchtet. 

China hungert nach Schweinefleisch.

Entgegen der Wünsche von Umweltforschern – mehr kleine Betriebe mit weniger Tieren – geht die Anzahl der Schweinehalter zurück. Dafür haben wenige Betriebe immer mehr Tiere. 

Denn es ist nicht nur das Tierwohl, das unter Massentierhaltung leidet. Auch in der Umwelt findet man immer mehr Spuren von Düngemittel. Die Massentierhaltung ist einer der grössten Verursachern der Erderwärmung

Die Schweizer wollen indes über ein Verbot der Massentierhaltung abstimmen. Mehr dazu liest du hier. 

Alle Bilder: Pixabay