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So hilfst du mit Fleischersatz unserem Klima

Dieser Artikel ist gesponsert von Migros

Der klassische Sonntagsbraten ist out. Heutzutage ist jeden Tag Sonntag. Fleisch ist nichts Besonderes mehr, sondern Massenware, die man sich täglich gönnt. Eine Statistik von «Schweizerfleisch» zeigt, wie hoch der Verzehr von Fleisch in der Schweiz ist: Im Jahr 2017 lag der jährliche Verzehr bei 50 kg pro Kopf!

Dass jedoch gerade die Fleischproduktion einen starken Einfluss auf die Treibhausgasemissionen hat, wird in der Öffentlichkeit immer noch zu wenig thematisiert.

Ineffiziente Produktion

Vor allem in Zentral- und Südamerika werden tausende von Hektaren an Landfläche für die Viehzucht oder für den Futteranbau gerodet. In Zentralamerika wurden zu diesem Zweck innerhalb der letzten 40 Jahre 40 Prozent des gesamten Regenwaldes gerodet.

Die Produktion von Rindfleisch ist zudem sehr ineffizient aus einer energietechnischen Sicht. Während man für ein Kilo Weizen 1’300 Liter Wasser benötigt, verbraucht ein Kilo Rindfleisch mehr als 15’000 Liter. Das von Rindern ausgestossene Methan wirkt 25 Mal stärker als CO2.

Schliesslich kommt noch der Transportweg hinzu, der zuvor einerseits für die Lieferung des Tierfutters und andererseits für den Weg zur Verkaufsstelle benötigt worden ist. Dieser Faktor wird in Berechnungen zur Ökobilanz von Fleisch oft nicht berücksichtigt.

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Rindfleisch wird in der Schweiz am dritthäufigsten gegessen.

Der globale Bestand aller Nutztiere beträgt heute mehr als 150 Milliarden, verglichen mit nur 7,2 Milliarden Menschen – das bedeutet: Das Vieh hat einen grösseren direkten ökologischen Fussabdruck als wir.

Nachhaltige Alternativen

Aufgrund der aufgezählten Aspekten sollte man also unbedingt auf einen bewussten Fleischkonsum achten und sich über mögliche Alternativen informieren. Fleischersatzprodukte spielen hier eine wichtige Rolle. Sie bieten eine gesunde Alternative, bringen eine günstige Nährstoffzusammensetzung und viel hochwertiges Eiweiss mit.

Ein passendes Beispiel hierfür ist der Bio-Kale-Burger von der Migros. Er besteht neben Gemüse mit Kale und Rapssamen aus Tofu, das aus Sojamilch hergestellt wird. Der Kale-Burger ist in Gerichten vielfältig einsetzbar – ob als Vegi-Burger oder angerichtet mit würzigem Asia-Gemüse. Obwohl es hinsichtlich der Herstellung von Soja auch umstrittene Punkte gibt, unterscheidet sich die pflanzliche Lösung durch nennenswerte Faktoren vom Fleisch. Auch wichtig zu erwähnen ist, das der allergrösste Teil des weltweit angebauten Sojas effektiv als Tierfutter verwendet wird. Ein verminderter Fleischkonsum hätte also zur Folge, dass im Vergleich zur jetzigen Situation einiges an Landwirtschaftsfläche eingespart werden könnte.

Wenn wir gerade bei Burgern sind, möchten wir an dieser Stelle den Rote-Linsen-Burger von Alnatura erwähnen. Identisch zum Kale-Burger ist auch er reich an Proteinen und äusserst geschmackvoll. Unser Improve-Team zauberte mit dem Rote-Linsen-Burger bereits selbst ein leckeres Gericht, das ihr unter diesem Link abrufen könnt.

Wir selbst haben den Rote-Linsen-Burger auch ausprobiert.

Eine weitere Produktempfehlung sind die Migros-Bio Gemüse-Kartoffel-Plätzli.

Sich als Vegetarier richtig ernähren

Bei einer fleischlosen Nahrungszufuhr ist eine ausgewogene Ernährung das A und O. Die Grundnährstoffe Fett, Kohlenhydrate und Eiweiss sind bei der vegetarischen Ernährung meistens kein Problem. Fleisch enthält häufig gesättigte Fettsäuren, während in Gemüse ungesättigte und essentielle Fettsäuren häufiger vorkommen. Das hat viele positive gesundheitliche Einflüsse. Mit Sauerkraut oder anderen Gärungs- oder Fermentprodukten können Darmbakterien Vitamin B12 herstellen. Auch mit Vitamin B12 angereicherte Lebensmittel wie Frühstücksflocken, Sojamilch, Säfte helfen den Bedarf decken.

Zumal jeder Körper verschieden funktioniert, kann man keine pauschale Aussage darüber machen, wie der genaue Ernährungsplan eines Vegetariers aussehen soll. Wichtig ist, dass man auf seinen Körper hört und sich mit den heutigen Problematiken des Fleischkonsums auseinandersetzt. Der Wert der Tiere sollte trotz der heutigen Konsumgesellschaft nicht verloren gehen.

Bilder: Improve, Migros, Shutterstock