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So kaufst du nie mehr das falsche Mehl

Dieser Artikel ist gesponsert von Migros

Kennst du den Moment, wenn du vor dem Mehl-Regal stehst und eigentlich keinen Plan hast, was jetzt genau der Unterschied zwischen all den Mehlen ist?

Klar, eines ist dunkler und das andere heller, aber was genau ist jetzt der Unterschied zwischen Dinkel und Vollkorn-Mehl? Welches Mehl kann man bei Glutenunverträglichkeit nutzen? Und wie steht es mit der Nachhaltigkeit? Nachdem du diesen Artikel gelesen hast, weisst du mehl.

Weissmehl ist der Allrounder

Weissmehl ist die Art von Mehl, die du wohl am häufigsten antriffst. In Deutschland findet man es auch unter dem Namen «Type 405». Es ist ein gutes Allround-Mehl und wird meistens aus Weizen hergestellt.

Beim Weissmehl wird ausschliesslich der Kern gemahlen. Schale und andere Stücke des Keimlings werden nicht mitgemahlen.

Nur der Kern wird gemahlen.

Weissmehl ist länger haltbar als zum Beispiel Vollkornmehl, beinhaltet aber weniger Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.

Weissmehl gibt es z.B. von Migros Bio, erhältlich in der Migros. > Mehr Infos.

Dinkelmehl ist voller Mineralstoffe

Was unterscheidet Dinkel- vom handelsüblichen Weissmehl? Dass es nicht aus Weizen ist, sondern aus Dinkel! Dinkelmehl kann man nicht so fein ausmahlen wie Weizenmehl, es hat also tendenziell einen besonders hohen Anteil an Mineral- und Ballaststoffen.

Dinkel ist eigentlich eng mit Weizen verwandt und stellt eine Art Urform des Weizens dar. Da Dinkel aber weniger Ernteertrag als Weizen hergibt, wurde es langsam vom Markt verdrängt, bis es in den letzten Jahren eine Art Renaissance erfuhr.

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Urdinkel bedeutet übrigens, dass nur alte, nicht mit Weizen gekreuzte, Dinkelsorten aus der Schweiz für das Mehl verwendet wurden. Beim Anbau von Urdinkel kann praktisch kein Dünger verwendet werden.

Wer Gluten nicht verträgt, der sollte Dinkel aber unbedingt meiden, es ist keine glutenfreie Alternative zu Weizenmehl.

Dinkelmehl gibt es z.B. von Alnatura, erhältlich in der Migros. > Mehr Infos

Vollkornmehl beinhaltet alles

Beim Vollkornmehl wird im Gegensatz zum Weissmehl das gesamte Korn gemahlen. Also Schale, Keimling, Kern – alles zusammen! Dadurch hat es einen viel höheren Anteil an gesunden Ballaststoffen und Ölen. Die Öle sind ernährungstechnisch wertvoll, da sie ein hohes Gehalt an essenziellen Fettsäuren beinhalten.

Aus Vollkornmehl lässt sich leckere Pasta fertigen.

Früher galt Brot aus Vollkornmehl als Brot für die Unterschicht. Heute ist man sich aber den gesundheitlichen Vorteilen bewusst und schätzt das Vollkornmehl für das tolle Produkt, das es ist.

Urdinkel-Vollkornmehl aus Schweizer Bio-Produktion gibt es in der Migros. > Mehr Infos.

Kichererbsenmehl ist für Sportler

Wenn du besonders sportlich bist, solltest du vielleicht mal Kichererbsenmehl ausprobieren. Es wird aus Kichererbsen gemahlen und hat verglichen mit Vollkornmehl mehr Proteine und weniger Kohlehydrate.

Kichererbsenmehl ist für Veganer, Menschen mit Glutenunverträglichkeit, Low-Carb-Diätiker und auch Diabetiker geeignet, da es sich positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirkt.

Produktempfehlung

Ein luftiges Brot musst du aber mit Kichererbsenmehl nicht backen wollen, es eignet sich besser für Fladenbrote, Falafel und als Bindemittel.

Kichererbsenmehl gibt es z.B. von Alnatura, erhältlich in der Migros. > Mehr Infos.

Buchweizenmehl ist kein Weizen

Jetzt sind wir bei einem Mehl angelangt, das für Menschen mit Glutenunverträglichkeit perfekt ist. Das dunkle Mehl aus der Buchweizenpflanze ist nämlich kein Getreide, sondern nur ein sogenanntes «Pseudogetreide».

So sieht die Buchweizen-Pflanze aus.

Das heisst aber nicht, dass es ein neumodisches, künstliches Produkt ist. Seit Tausenden Jahren bauen Menschen Buchweizenpflanzen für Mehl an.

Es hat einen leicht nussigen Geschmack und eignet sich super für Brot, Muffins oder herzhafte Backwaren. Buchweizenmehl hat einen besonders hohen Anteil an gesunden Eiweissen. Und es ist in der Paleo-Ernährung erlaubt!

Buchweizenmehl aus biologischer Landwirtschaft gibts z.B. von Alnatura in grösseren Migros-Filialen. > Mehr Infos.

Maismehl gibt das gewisse Extra

Maismehl eignet sich super als Teilersatz von Weizenmehl. Es ist ebenfalls glutenfrei und hat einen einzigartigen, feinen Geschmack. Wer gezielt zunehmen möchte, sollte verstärkt auf Maismehl setzen. Es ist allerdings kein kompletter Weizenmehlersatz, da ihm der Kleber fehlt, der Backwaren zusammenhält.

Wenn du für z.B. mexikanische Gerichte Maismehl brauchst, schaue am besten darauf, dass es aus biologischem Anbau stammt.

Produktempfehlung

Maismehl aus biodynamischem Landbau (Demeter) ist erhältlich in grösseren Migros-Filialen. > Mehr Infos.