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Norwegen testet Strassenlaternen, die sich selbst dimmen, wenn keine Autos fahren

Die norwegische Gemeinde Hole liegt etwa eine Stunde westlich von Oslo. Auf einer Strecke von rund neun Kilometern vor Hole, wurden Strassenlaternen installiert, die den Energieverbrauch Norwegens senken sollen.

Standardmässig leuchten die LED-Laternen mit nur 20 Prozent Stärke. Wenn sie durch ihre Sensoren merken, dass Autos, Fahrräder oder Fussgänger in der Nähe sind, werden sie heller. Sind die Autos etc. durchgefahren, dimmen sie sich wieder auf 20 Prozent Leuchtstärke, um Energie zu sparen.

Abgelegene Gebiete profitieren

Die neun Kilometer lange Strecke spart natürlich noch nicht Unmengen an Energie. Es ist nur ein Testlauf. Etwa 2100 Kilowattstunden werden pro Woche gespart. Mit einer Kilowattstunde kann man beispielsweise einen PC 10 Stunden lang benutzen.

Norwegen hat viele Strassen, auf denen aus Sicherheitsgründen Beleuchtung nötig ist. Sie werden aber nur selten befahren. Gerade in solchen, eher abgelegenen Gebieten, kann die Technologie dabei helfen, auf smarte Weise Energie zu sparen.

Die Strassenlaternen werden von der norwegischen Firma Comlight entwickelt. In der Schweiz, in St. Gallen, sind bereits Lichter von Comlight im Einsatz.

In diesem Video siehst du, wie die Lichter nach und nach heller werden.

Bilder: Screenshot Youtube